Zum Jubiläumsjahr machten sich vom 30.05. bis zum 06.06.2026 vierzig Wanderbegeisterte auf den Weg nach Kelchsau in den Kitzbüheler Alpen in Österreich. Viele starteten bereits in Unterensingen bei Gewitter und wurden bis hinter München von weiteren begleitet. In Österreich erwartete alle schönes Wetter und eine Umleitung mit Blockabfertigung. Das Spezielle daran: Man konnte sie nur zweimal pro Stunde passieren.
Wandern mit viel Regen – Der erste Tag
Am ersten Tag wurde die nähere Umgebung erkundet. Getreu der Wettervorhersage ereilte die Wandergruppen ein Starkregen, bei dem manch einer pitschnass wurde. Zurück im Haus konnten sich alle mit einer selbst gekochten Mahlzeit stärken und im Anschluss bei guten Gesprächen und unterhaltsamen Spielen den Tag ausklingen lassen.
Idyllische Almen und Tiroler Städtchen
Am zweiten Tag war das Wetter stabiler und so konnten größere Wandertouren in Angriff genommen werden. Der Wanderweg am Ende des Tales bot einen tosenden Bergbach, Alpenrosen und letzte Schneereste. Rast wurde an einem See oder an einer tiefer gelegenen Alm gemacht. Bereits abends informierte die Wanderfreizeitleitung wie so oft über die Regenvorhersage für den nächsten Tag. Dementsprechend machte sich ein Großteil der Gruppe mittwochs zu der Festung in Kufstein auf. Nicht nur die Festung beeindruckte, sondern auch das Orgelspiel auf einer Freiluftorgel. Täglich um 12.00 Uhr spielt ein Organist auf der Heldenorgel zum Gedanken aller Kriegs- und Gewaltopfer.
Abends wurde zu einem Bingo-Abend eingeladen, der in die Annalen des CVJM eingehen wird. Die viel umjubelte Bingo-Bigi war die Glücksfee und zog die Zahlen. Als die Bingo Zettel zur Neige gingen wurde kurzerhand in Tischgemeinschaften gespielt. Hier riefen dann gleich mehrere begeistert „Bingo“.
Bewundernswerte Leistungen, Gipfel und Bergbahnen
Es folgte der schönste Tag der Woche. Nachdem bereits einen Tag zuvor drei eiserne Regenwanderer einen Gipfel erklommen hatten, taten es ihnen 15 motivierte Wanderer gleich. Ein atemberaubender 360° Blick auf die Kitzbüheler Alpen und den Wilden Kaiser entschädigten für alle Anstrengungen beim steilen Aufstieg. Einige andere Wanderer nutzen die Seilbahnen auf die Hohe Salve. Auch hier konnten schöne Wanderungen gemacht werden. Die Helden des Tages waren allerdings die Kinder, die sage und schreibe 700 hm gewandert waren, entlang von Bächen und glasklaren Seen.
Seentour bei Regen, tolle Erlebnisse und gute Gemeinschaft
Am letzten Tag gab es noch einmal diverse Wanderziele. Unter anderem folgte eine Gruppe der Empfehlung vom Vortag und wanderte die Seentour – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass an diesem Tag die Regenwolken über dem Berg hingen und sich einfach nicht verziehen wollten. So bildeten die Wanderwege kleine Bäche und es ergab sich eine feuchte, aber dennoch fröhliche Tour. Den Abend ließen alle gemeinsam beim traditionellen Grillen ausklingen. Wir sind dankbar für die tollen Erlebnisse, die gute Gemeinschaft und dass alle wieder behütet zuhause angekommen sind.

