06.10.2018 Forchach – hier macht der Posaunenchor Urlaub

Strahlender Sonnenschein, leckeres Essen und ein bisschen Action. Hört sich nach einem perfekten Tag an, oder? Treffpunkt: 6:00 Uhr morgens am evangelischen Gemeindehaus. Nicht alle schauten ganz wach aus der Wäsche, aber Hauptsache die Fahrer waren fit. Mit insgesamt sechs Autos ging es für den Posaunenchor Richtung Österreich. Das Dorf Forchach im Lechtal war unser Ziel.

Forchach Facts: 264 plus Doris und Manfred

Dorthin haben uns Doris und Manfred eingeladen. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen alle gegen 8:30 Uhr bei den Gastgebern an. Nach einem ordentlichen Frühstück in der beheizten Garage, mit selbst gebackenem Brot von Doris, waren alle gestärkt. Manfred stellte uns den Plan für den Tag vor. Als erstes bekamen wir von ihm eine Führung durch das 266-Seelen-Dorf. Manch einer fühlte sich schon wie im Urlaub. Viele tolle Häuser umrahmt von hohen Bergen haben wir gesehen. Und überall in Forchach standen Schilder mit der Ankündigung, dass der Posaunenchor aus Unterensingen auf dem Dorfplatz spielen wird.

Posaunenchor statt Musikkapelle

Um 11 Uhr war es dann soweit. Einige Forchacher, inklusive Bürgermeister, waren gekommen um uns zu hören. Doris und Manfred spielten das irische Segenslied mit. Pünktlich zum Mittagessen war die Sonne so schön warm, dass wir sogar draußen Schnitzel mit Salat essen konnten. Wie heißt es so schön: „Nach dem Essen sollst du ruhn‘ oder tausend Schritte tun“. Wir entschieden uns für letzteres. Etwa zehn Minuten von Taucherts Haus ist der Lech mit einer Holzhängebrücke. Über grün-blaues Wasser ging der wackelige Weg hin und wieder zurück. Das war schon mal die Übung für die Aktion, die dann noch am Nachmittag anstand. Ein kleiner Spaziergang am Lech im Sonnenschein führte uns dann direkt zu selbst gebackenem Kuchen und warmen Kaffee.

Highline 179 – der Blick mit Kick

Gegen 15:30 Uhr verabschiedeten wir uns von Doris und fuhren gemeinsam mit Manfred zur Highline 179 – Der Blick mit Kick. In Fast 115 Meter Höhe sind die mutigen des Posaunenchors zwischen Ruine Ehrenberg und dem Fort Claudia auf einer der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt gelaufen. Eine ganz schön wackelige Angelegenheit. Manchen waren die erste Schritte gar nicht mal so geheuer. Doch mit jedem Schritt wurde man mutiger.

12 Stunden  und ganz viel Danke

Genau 12 Stunden nach unserem Treffpunkt am Morgen kamen wir wieder alle zusammen, aber dieses Mal auf dem Parkplatz der Highline 179. Wir verabschiedeten uns alle und wünschten eine gute Heimfahrt. Man könnte die meinen, die Sonne hat am Samstag nur für uns geschienen. Wir hatten einen super schönen Tag bei Doris und Manfred.

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